Heilige Bäume

 

Mistel
Eiche
Haselstrauch
Birke
Eibe
Kiefer
Weide
Buche
Fichte
Tanne
Lärche
Holunder
Wacholder
Sadebaum
Essigbaum
Pappel
Birnbaum
Akazie
Nußbaum
Abendländischer Lebensbaum
Zypresse
Tamariske
Buchsbaum
Weihrauchbaum
Trompetenbaum
Rotblättrige Kirschpflaume
Ahorn
Magnolie
Roßkastanie
Ilex Cassine
Ginkgo
Palmkatzlbaum
Maulbeerbaum
Linde

 

Mythologie der Bäume

Mythologien sind eine ehrliche innere Landkarte. Ein Mythos führt uns zum Baum, zum Lebensbaum, zum Weltenbaum.

Er ist der Ursprung der Schöpfung, Ernährer aller Wesen, Vater/Mutter für alle. Ein Same ist der absolute Anfang, der zur senkrechten Linie wächst, zur Weltenachse, der ewige Mittelpunkt der Schöpfung, Urquelle aller Fruchtbarkeit. Seine horizontalen Ausweitungen zeugen von seiner Fruchtbarkeit.

 

 

Lebensbaum

Der nördliche Lebensbaum, der Weltenbaum Yggdrasil

Wir nehmen an, sie umfasste nicht drei sondern neun Welten, ein Gewebe, das trotz der festgesetzten Zahl weitaus vielschichtiger ist. In ihrer Krone wohnen die Tiere, in ihren Wurzeln, die in die verschiedenen Welten ragten, die Quelle der Schöpfung. Diese wurde unter anderem als Kessel der Inspiration, als Urdbrunnen der vielwissenden Frauen, der 3fältigen Göttin gesehen. Ein schönes mythisches Bild: 12 männliche und 12 weibliche Erzengel, welche die Energien des Universums lenken treffen sich mit der fachen Göttin an der Quelle der Schöpfung, am Weltenbaum. Yggrasil wurde nie bildlich dargestellt, wir finden sie nur im veränderten Bewusstseinszustand.

 

 

Der Baum der Nationen, Irminsul

Ein universaler Pfahl, die Säule aller Menschen, aller Völker. Ein Schlüsselsymbol, sie vereinte alle Bäume. Dadurch war es verschiedenen Clans und Sippen möglich, die Bäume unterschiedlich zu nutzen und sie mit geheimen Lehren, Ritualen und Liedern zu umgeben.

Schamanen und Heiler waren durch alle Zeiten hindurch Baum- und Waldwissende. Nach oft 20jähriger Ausbildung (es genügten nicht einige wenige Kurse, so wie heute üblich) waren sie Weissager, Wandler, Barden, Dichter, Trancekundige, vom Göttlichen Inspirierte.

Ihre Sprache war nicht psychologisch, sondern mythisch!

 

 

Weltenbaum

Ein zeitloses Symbol, das alle sichtbaren und unsichtbaren Dimensionen im Universum umfasst. Eine Einheit, ein Gewebe des Lebens. Mystiker, Seher und Künstler aller Kulturen und Zeiten haben ihn geschaut und beschrieben. Bis heute gibt es die unterschiedlichsten Formen der Baumverehrung und das heilkundliche Wissen über sie.

Sein Mythos ist eng verbunden mit den Schöpfungsmythen, seine Macht mit dem Männlichen und Weiblichen, zusammen tanzen sie den Tanz des Lebens in den Jahreszeiten.

 

 

Der Baum im Christentum

Auch am Ölberg gab es den heiligen Hain, in dem Olivenbäume wuchsen. Ein Bild aus dem Neuen Testament, Johannes 5:15, gedeutet: Ich bin der Weinstock (Baum) ihr seid die Reben ( der Zweig, fruchtbar und inspiriert). Ein machtvolles Bild des Friedens, doch durchgesetzt hat sich ein Spruch aus dem Alte Testament: „ .. macht euch die Erde untertan…“  Die planetarische Tragödie war entfacht und hält bis heute an! 

Bäume wurden mundtot gemacht! Wir träumen den falschen Traum!

Im tibetischen Rad des Lebens werden unterschiedliche Daseinsbereiche dargestellt: die Schlange, der Hahn, das Schwein. Sie stehen für Verblendung, Gier und Aversion. Im Achsennagel können wir das Konzept des Selbst, das wir fördern können und müssen erkennen.

Erschaffen wir neue Träume!

 

 

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